Jahrestag
14. November 1940 – Zerstörung Coventrys
14. November 1940 – die deutsche Luftwaffe fliegt einen Großangriff gegen die englische Stadt Coventry und zerstört das historische Stadtzentrum. Die Bombardierung mit dem Decknamen „Unternehmen Mondscheinsonate“ sollte in erster Linie den in der Stadt gelegenen Rüstungsbetrieben gelten, traf jedoch auch die Zivilbevölkerung und forderte die meisten Opfer aller deutscher Luftangriffe in England. Über 4000 Gebäude wurden zerstört, unter ihnen auch die berühmte St. Michaels Cathedral aus dem 14. Jahrhundert. Premierminister Winston Churchill persönlich besichtigte die Ruine und ließ in der Folge Flächenbombardements auf deutsche Städte verstärken. Hitlers Traum, England in die Knie zu zwingen, nahm so eine verhängnisvolle Wendung. Statt Großbritannien zu besetzen, musste die deutsche Führung zur verstärkten Verteidigung ihrer eigenen Städte übergehen, die der alliierten Luftüberlegenheit bald nichts mehr entgegenzusetzen hatten.
Länge: 00:01:01 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1940
Stadt/Ort: Coventry
Land: Großbritannien
Personen: Churchill, Winston
Historische Ereignisse: Luftkrieg
