Jahrestag

9. Juli 1868 – Geburtstag Gustav Noske


 

Am 9. Juli 1868 wird Gustav Noske geboren. In den Revolutionswirren nach dem ersten Weltkrieg erwirbt sich der Sozialdemokrat als erster Reichswehrminister der Weimarer Republik beim politischen Gegner den bösen Spitznamen „Bluthund“. Blutig lässt er die Münchener Räterepublik niederschlagen. Gewaltsam beendet er im Januar 1919 mithilfe von Freikorps den Spartakus-Aufstand in Berlin. Um die junge Republik zu retten, verbünden sich die Sozialdemokraten mit den alten Mächten und der extremen Rechten. Doch als Noske 1920 zwei Freikorps-Brigaden auflösen will, putscht das Militär für wenige Tage den Deutschnationalen Wolfgang Kapp an die Macht. Nachdem der Kapp-Putsch im Generalstreik der Gewerkschaften zusammenbricht, tritt auch Gustav Noske zurück. Er wird Regierungsbeamter in der Provinz Hannover. 1933 wird er von den Nazis aus dem Dienst entlassen. Nach dem Attentat auf Hitler 1944 wird Gustav Noske verhaftet und erst nach der Eroberung Berlins befreit.

Länge: 00:01:18 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1868

 

Stadt/Ort:
Land: Deutschland
Personen: Noske, Gustav
Historische Ereignisse: Räterepublik, Revolution 1918/ 1919, Spartakusaufstand , SPD, Weimarer Republik - Innenpolitik

 

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