Jahrestag

11. Oktober 1949 – Pieck wird erster DDR-Staatspräsident


 

Am 11. Oktober 1949 wird Wilhelm Pieck von der Provisorischen Volkskammer und der provisorischen Länderkammer zum ersten Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik gewählt. Pieck ist eine Ikone des deutschen kommunistischen Widerstands gegen die Nazi-Diktatur. Nach der Verhaftung Ernst Thälmanns 1933 übernimmt Pieck den Vorsitz der KPD. Ihre Untergrundarbeit leitet er zunächst von Paris, später aus dem Exil in Moskau. 1943 gehört er zu den Initiatoren des Nationalkomitees Freies Deutschland. Nach der Rückkehr nach Deutschland 1945 forciert der KP-Chef den Vereinigungsprozess mit der SPD. 1946 wird er zusammen mit dem Sozialdemokraten Otto Grotewohl Vorsitzender der Sozialistischen Einheitspartei (SED). Nach seiner Wahl 1949 wird Pieck 1953 und 1957 in seinem Amt als Präsident bestätigt. Er bleibt DDR-Staatsoberhaupt bis zu seinem Tode im Jahre 1960.

Länge: 00:01:33 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1949

 

Stadt/Ort:
Land: DDR
Personen: Pieck, Wilhelm
Historische Ereignisse: DDR-Gründung, KPD, SED

 

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