Jahrestag

18. August 1944 - Ermordung Thälmanns im KZ Buchenwald


 

Am 18. August 1944 wird Ernst Thälmann im KZ Buchenwald erschossen. Die Leiche wird sofort im Krematorium verbrannt. Die Nazis vertuschen die Ermordung ihres Erzfeindes und behaupten wenig später, Thälmann sei bei dem alliierten Bombenangriff auf das Konzentrationslager am 24. August ums Leben gekommen. Sein Tod macht ihn zum Märtyrer. Nach dem 2. Weltkrieg wird der Hamburger Arbeiter, der in den 20er Jahren zum stalintreuen Vorsitzenden der KPD aufsteigt, besonders in der DDR als Inbegriff des kommunistischen Widerstands verehrt. 1950 verfilmt die DEFA in der Regie von Kurt Maetzig das Leben Thälmanns; 1952 wird die Kinderorganisation „Junge Pioniere“ in „Pionierorganisation Ernst Thälmann“ umbenannt.

Länge: 00:00:57 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1944

 

Stadt/Ort: KZ Buchenwald
Land: Deutschland
Personen: Thälmann, Ernst
Historische Ereignisse: Drittes Reich-Verfolgung politischer Gegner, KPD, KZ

 

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